Am 24. Juni 2025 fand an unserer Schule ein besonderer Austausch statt: SchülerInnen der Klassen 10 bis 12 trafen auf fünf Zeitzeugen, die aus erster Hand von ihrer Kindheit und Jugend in den frühen Jahren nach dem Zweiten Weltkrieg berichteten. Geschichte wurde so auf eindrucksvolle Weise lebendig.
Die Veranstaltung bot den Jugendlichen eine seltene Gelegenheit, persönliche Einblicke in das Leben einer Generation zu erhalten, die den Wiederaufbau nach dem Krieg miterlebt und mitgestaltet hat. In der von dem Geschichtskurs der Q2 moderierten Gesprächsrunde erzählten die Zeitzeugen vom Alltag in der Nachkriegszeit – vom Leben auf dem Land, dem Mangel an Wohnraum und Nahrung, dem harten Arbeiten auf dem Bauernhof sowie dem Schulbesuch unter schwierigen Bedingungen.
Besonders aufmerksam und betroffen lauschten die Schüler*innen dem fast zweistündigen Interview. Eine Schülerin schilderte im Anschluss: „Besonders bewegend waren die Berichte über Gefangenschaft, die Rückkehr von Verwandten sowie die Ankunft von Flüchtlingen.“ Auch die Rolle der amerikanischen Besatzungssoldaten, damalige Bräuche und Kinderspiele fanden ihren Platz im Gespräch.
Durch die persönlichen Erzählungen wurde deutlich, wie sehr der Krieg das Leben der Menschen geprägt hat – und wie wichtig Werte wie Zusammenhalt, Hilfsbereitschaft und Bildung damals wie heute sind.
Wir danken den Zeitzeugen herzlich für ihre Offenheit und den bereichernden Austausch, der Gemeinde und unserem Bürgermeister für die Organisation und den SchülerInnen der Q1 für ihre Moderation.



