À travers la ville d’amour:
Parisfahrt 13.-17.06.25

Schon lange war es geplant, am 13. Juni wurde es Wirklichkeit: Als Gruppe von sechs Schüler*innen der EF trafen wir uns in Siegen, um gemeinsam mit Frau Padrah-Mirie und Frau Lange ein langes Wochenende in Paris zu verbringen.

Nach einer entspannten Zugfahrt und einem recht erhitzten Fußmarsch zu unserer Unterkunft gönnten wir uns zunächst eine kleine Erfrischung, um dann unseren ersten Ausflug ins abendliche Paris zu unternehmen.

Ziel war der Montmartre, das bekannte Künstlerviertel auf einem Hügel im Norden der Stadt mit seiner spektakulären Basilika auf dem Gipfel: Le Sacré Coeur. Von musikalischer Untermalung begleitet besichtigten wir die beeindruckende Kirche, bevor wir bei sommerlichen Temperaturen noch ein wenig das Flair des Montmartre mit seinen beleuchteten Gassen auf uns wirken ließen.

Am nächsten Morgen fuhren wir zunächst mit der Métro zum Arc de Triomphe, einem der architektonischen Symbole des französischen Nationalstolzes. Zu Fuß ging es danach die berühmten Champs Élysées entlang bis zum Louvre. Hier sahen wir viele Skulpturen und Gemälde. Neben den kleineren Malereien waren auch riesige Wandgemälde zu sehen. Es war verblüffend, wie die Mona Lisa mehr Aufmerksamkeit auf sich zog als all die größeren, im Grunde viel beeindruckenderen Kunstwerke. Derart bekannte Werke zu sehen war ein besonderes Gefühl und wir waren auch von der schieren Größe des Museums sehr beeindruckt.

Am dritten Tag unserer Reise, einem Sonntag, haben wir das Schloss Versailles besucht. Leider konnten wir diesen atemberaubenden Anblick nur von außen betrachten, da die Tickets für diesen Tag bereits ausverkauft waren. Als Alternative dazu haben wir jedoch den Grand Trianon besucht. Er liegt ein wenig abseits des Hauptschlosses und wurde 1687 auf Geheiß von König Ludwig XIV gebaut und als privater Rückzugsort genutzt. Das “kleine” Gebäude passt sich harmonisch Natur der akkurat gepflegten Gärten an und spiegelt, ähnlich wie das Schloss selbst, die große Macht und das unfassbare Wohlhaben des Königs wider.

Am Montagmittag besichtigten wir Notre-Dame. Trotz Hunderter von Leuten und 31 °C war dies erneut ein beeindruckendes Erlebnis, vor allem, da die Kathedrale erst seit Ende letzten Jahres wieder eröffnet ist und jetzt in ganz neuem Glanz erstrahlt. Es handelt sich bei diesem Monument nicht nur um eine Kirche, sondern um ein beeindruckendes Gebäude, welches seit Jahrhunderten das Stadtbild von Paris prägt und sinnbildlich für die bewegte Geschichte der Stadt ist.

Den letzten Abend verbrachten wir gemeinsam am Eiffelturm. Die tatsächliche Größe dieses wohl bekanntesten Bauwerks von Paris hat uns doch überrascht. Die Aussicht von dort und der Blick über Paris in der Abenddämmerung waren wunderbar. Als wir wieder unten waren, aßen wir in einem Restaurant in der Nähe, um im Anschluss und als Abschluss unserer Parisreise noch die glitzernde Beleuchtung des Eiffelturms bei Nacht zu bewundern.

Damit ging eine Fahrt voller beeindruckender neuer Erfahrungen in und um die Hauptstadt von Frankreich zu Ende.